"Gilchinger Glatze" - Historie

2005 wurde für den Bereich der "Gilchinger Glatze" ein städtebaulicher und freiraumplanerischer Ideenwettbewerb ausgelobt, aus dem die Arbeit des Teams

Rommel Architekten, Stuttgart
Landschaftsarchitekten Ernst & Partner, Trier
Ingenieurbüro ebök, Tübingen

als die bestbewertete hervorging. Das im Dezember 2005 mit dem ersten Preis ausgezeichnete Planungskonzept wurde zu einer Rahmenplanung ausgearbeitet, die die Grundlage für den jetzigen Bebauungsplanentwurf bildet.

Am 09. Dezember 2014 hat der Gilchinger Gemeinderat den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan "Gilchinger Glatze" gefasst.

Mitte November 2015 hat der Gemeinderat als Lenkungsgruppe den Bürgerdialog "Gilchinger Glatze" eingeleitet. Anfang Dezember 2015 fand der Auftaktbürgerdialog statt. Vom 18.02.2016 bis 01.03.2016 fanden fünf Bürgerdialoge zu den Themen "Grün-/Freiraum", "Wohnen", "Mobilität/Verkehr", "Energie" und "Qualitäten" statt.

Für den Geltungsbereich "Gilchinger Glatze" wurde mit Beschluss vom 15.03.2016 eine Baulandumlegung nach § 46 Abs. 1 BauGB angeordnet. Gleichzeitig wurde nach § 46 Abs. 4 BauGB dem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Landsberg am Lech die Befugnisse zur Durchführung der Umlegung übertragen.

In den Jahren 2016 und 2017 wurden die erforderlichen Gutachten, saP-spezielle artenschutzrechtliche Prüfung, Altlastenuntersuchung, erschütterungstechnische Untersuchung, Fortschreibung des Verkehrskonzeptes von 2009, Energiekonzept sowie eine Kampfmittelfreimessung in Auftrag gegeben.

Am 05.12.2017 wurde der Bebauungsplanentwurf "Gilchinger Glatze" in der Fassung vom 05.12.2017 vom Gilchinger Gemeinderat einstimmig gebilligt.