Bürgerantrag - Unterschriftenübergabe

Anwohner der Waldkolonie haben Unterschriften für einen Bürgerantrag gegen die Asphaltierung des Fuß- und Radweges in Verlängerung der Melchior-Fanger-Straße gesammelt und am 30.01.20 Bürgermeister Manfred Walter übergeben.

Foto: Gemeinde Gilching

Foto: Gemeinde Gilching

Anwohner der Waldkolonie haben Unterschriften für einen Bürgerantrag gegen die Asphaltierung des Fuß- und Radweges in Verlängerung der Melchior-Fanger-Straße gesammelt.

Auslöser für die Unterschriftensammlung ist ein Beschluss des Haupt- und Bauausschusses vom 14.10.2019, auf Antrag der Fraktion Bündnis 90 / die Grünen, den Verbindungsweg Melchior-Fanger-Straße, zwischen der Waldkolonie und dem Gewerbepark Süd, so herzustellen, dass er winterfest ist. Auch die Gewerbetreibenden aus dem Gewerbepark Süd haben diese Anfrage bereits an den Bürgermeister gestellt.

Am 30. Januar 2020 wurden nun Bürgermeister Manfred Walter 385 Unterschriften von Dr. Helmut Pabst mit den Worten überreicht: „Wir wollen den Antrag stellen, da der Weg bereits sehr gut befestigt ist. Zudem befürchten wir, dass die Straße trotz Rad- und Gehwegkennzeichnung, als Schleichweg von Autofahrern rechtswidrig genutzt wird, um von der Waldkolonie in das Gewerbegebiet Süd zu gelangen.

Der Erste Bürgermeister nahm die Liste entgegen und erklärte, dass die Unterschriften als erstes von der Gemeinde auf Zulässigkeit geprüft werden müssen. Anschließend wird sich der Haupt- und Bauausschuss mit der Zulässigkeit des Antrags befassen und diese feststellen.

Die Antragsteller und Bürgermeister Walter haben sich darauf geeinigt, dass die Verwaltung dann mit einem Planer Kontakt aufnimmt, um die Möglichkeit einer Wegverengung zu prüfen. Wichtig ist hierbei, dass künftig keine Kraftfahrzeuge den Rad- und Gehweg mehr nutzen können und die Verengung nach dem vorgeschlagenen Positionspapier des ADFC erfolgt. Diese Pläne sollen auch mit den Landwirten abgesprochen werden.

"Anschließend wird sich der Haupt- und Bauausschuss thematisch mit dem Antrag auseinandersetzen“, erklärt Manfred Walter, „dies wird voraussichtlich im Frühjahr 2020 erfolgen“.